Fußball-Bundesliga aktuell

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Freitag, 13. März 2015 3

Fußball-Bundesliga aktuell

Wechselgerüchte, Verletzte, Trainerentlassungen: Welche Neuigkeiten gibt es von den Bundesligavereinen? Unser NewsBlog hält Sie mit den neuesten Meldungen zur Fußball-Bundesliga auf dem Laufenden.

    Leverkusen zieht Konsequenzen aus der Prügelattacke um Spahic:


    Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hofft, Nationalspieler Sami Khedira in der nächsten Saison zum Fußball-Bundesligisten holen zu können. «Ich habe eine gute Meinung von ihm», sagte er im «Doppelpass» des TV-Senders «Sport1»Manager Heldt und sein Berater sollen versuchen, «eine tragfähige Lösung mit einer tragbaren Summe zu finden». Der 28 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler ist seit 2010 bei Real Madrid unter Vertrag und könnte ablösefrei wechseln.

    Foto: Ina Fassbender, dpa/Archiv 


    Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer will trotz des Abrutschens auf einen Abstiegsplatz an Peter Knäbel als Trainer des Hamburger SV festhalten. Auf die Frage, ob er einen erneuten Wechsel auf der Bank ausschließen könne, antwortete der Ex-Profi: «Ja, das schließe ich aus!» Knäbel ist nach Mirko Slomka und Josef Zinnbauer bereits den dritten Fußballlehrer in dieser Saison.

    Foto: Daniel Bockwoldt, dpa 

    Die Deutsche Presse-Agentur hat zum 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga einige Zahlen zusammengestellt.

    4 Mal nacheinander blieb Schalke 04 sieglos, so lange wie nie zuvor unter Trainer Roberto Di Matteo.

    4 Spanier in der Startelf bot der FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt in Pepe Reina, Xabi Alonso, Thiago Alcantara und Juan Bernat auf - Novum in der Bundesliga.

    12 Spiele nacheinander hat Hannover 96 nicht gewonnen.

    16 Tore erzielte Robert Lewandowski in dieser Spielzeit für Bayern München. Damit traf der Pole schon einmal häufiger als Gerd Müller in seiner Premierensaison 1965/66.

    28 Sekunden benötigte Gladbachs Oscar Wendt zum 1:0 gegen Borussia Dortmund. Das schnellste Tor für die Borussia seit Erhebung der Daten.

    133 Tore erzielte Leverkusens Stefan Kießling in der Bundesliga. Er überholte damit Bayers Sportchef Rudi Völler. Gemeinsam mit Giovane Elber bedeutet das Platz 19 in der Ewigen Bestenliste.

    162 Tage musste der verletzte Julian Draxler auf sein Comeback bei Schalke 04 warten. Gegen Freiburg kam der Weltmeister zu einem 14-Minuten-Einsatz.

    300 Bundesligaspiele absolvierte der FSV Mainz 05. Zum Jubiläum gab es mit dem 2:3 gegen Bayer Leverkusen die 115. Niederlage bei 85 Unentschieden und 100 Siegen.

    486 Minuten ohne Gegentor bedeuteten bis zum Mainzer Anschlusstreffer Leverkusener Vereinsrekord. Der alte stammte aus dem Jahr 1984.

    599 Minuten lang musste der SC Paderborn auf ein Ende seiner Torflaute warten. Dann traf Elias Kachunga zur Führung gegen Augsburg.

    1008 Minuten ist Schalkes Torjäger Klaas-Jan Huntelaar bereits ohne Treffer in der Bundesliga.

    Foto: Jonas Güttler, dpa
    Trainingsfrei für Herthas Valentin Stocker am 26. Geburtstag: Auch ein Lohn für sein Traumtor zum 1:1-Endstand bei Hannover 96. Das Video des spektakulären Seitfallziehers ist auch in der Schweiz der große Hit.
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    Richtig optimistisch ist Hoffnungsträger Julian Draxler nach seinem 14-Minuten-Comeback für Schalke 04 noch nicht. «Für mich persönlich ist das eine schöne Geschichte, aber mit einem Sieg wäre es schöner gewesen», sagt der 21-jährige Weltmeister nach dem 0:0 gegen den SC Freiburg. 

    162 Tage dauerte es nach seinem Sehnenriss im Oberschenkel, bis er wieder fit für die Liga war.  
    Erwartungen, dass mit ihm schnell der Erfolg auf Schalke zurückkehrt, hält der Mittelfeldspieler für verfrüht. «Ich freue mich, dass die Fans große Hoffnungen in mich setzen, aber ich bin lange nicht da, wo ich hin will», sagt Draxler. 

    Foto: Jonas Güttler, dpa/Archiv

    Grafik: Jürgen Reschke, dpa   

    Grafik: dpa, Jürgen Reschke

    Die Spieler von Hertha BSC hören auf ihren Trainer Pal Dardai. Auch Nachts...


    Schlechte Nachrichten für Frankfurt: Bundesliga-Toptorjäger Alex Meier fällt aus.


    Werder Bremen kann im Spiel beim VfB Stuttgart am Sonntag auf Kapitän Clemens Fritz und Innenverteidiger Jannik Vestergaard bauen. 

    «Für beide besteht keine große Gefahr für das Stuttgart-Spiel. Ich denke da optimistisch», sagt Werder-Trainer Viktor Skripnik. Fritz setzte zuletzt wegen einer Schienbeinprellung mit dem Training aus, Vestergaard fehlte wegen einer Erkältung.

    Foto: Federico Gambarini, dpa/Archiv
    So langsam wird es ernst: Am 28. Spieltag gibt es kein echtes Spitzenspiel, aber manche Begegnung mit wegweisendem Charakter - oben wie unten in der Tabelle.

    Hannover 96 - Hertha BSC (Freitag, 20.30 Uhr):
    Hannover 96: Trainer Korkut steht vor seinem nächsten Schlüsselspiel. 13 Spiele gab es keinen Sieg. Eine Niederlage würde 96 noch tiefer in den Abstiegsstrudel ziehen und den Coach womöglich den Job kosten.
    Hertha BSC: Mit neuem Selbstvertrauen reisen die Berliner Richtung Westen. Das Punktepolster auf die Abstiegsränge ist gewachsen. Ein Sieg in Hannover und die Mission von Retter Dardai ist fast erfüllt.

    Bayern München - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr):
    Bayern München: Auf welcher Sitzmöglichkeit auch immer: Trainer Guardiola kann beruhigt Platz nehmen. Fünf Zu-Null-Siege gab es gegen die Eintracht in Serie. Die Bayern können sich für Porto einspielen.
    Eintracht Frankfurt: Mit der schlechtesten Abwehr gegen den besten Angriff. Für die Eintracht kann es nur um Schadensbegrenzung gehen. Zumal auch noch Abwehrmann Zambrano verletzt ausfällt.

    Schalke 04 - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)
    Schalke 04: Draxler wieder im Kader? Farfan wieder in der Startelf? Prominente Offensivoptionen lassen auf eine erfolgreiche Jagd auf die Champions-League-Plätze hoffen. Weitere Ausrutscher sind verboten.
    SC Freiburg: Gegen keinen Bundesliga-Club haben die Breisgauer häufiger gewonnen oder mehr Tore erzielt. Ein weiterer Coup gegen den Revier-Club würde Pokalwunden heilen und die Abstiegssorgen lindern. 

    Vom Präsidenten hat er enorme Rückendeckung, doch Hannovers Trainer Tayfun Korkut ist auf Punkte angewiesen. Foto: Boris Roessler, dpa/Archiv 
    Ohne Stammspieler Marvin Plattenhardt muss Hertha BSC am Freitag bei Hannover 96 auskommen. Der Linksverteidiger steht wegen seiner muskulären Probleme nicht im Berliner Aufgebot. Neben Plattenhardt sind auch Hajime Hosogai, Ronny und Änis Ben-Hatira noch nicht wieder fitMit dem zuletzt ebenfalls angeschlagenen Roy Beerens kann Hertha-Trainer Pal Dardai dagegen planen. Wegen einer Rückenblessur hatte der niederländische Offensivspieler zuletzt nicht trainiert. 

    Foto: Soeren Stache, dpa/Archiv 

    Trainingsspaß bei den "Wölfen"!


    Der Schalker Chinedu Obasi muss sich im Sommer einen neuen Verein suchenManager Horst Heldt erklärt, dass der bis Juni 2015 gültige Vertrag mit dem nigerianischen Stürmer nicht verlängert werde. Obasi war 2012 von Hoffenheim nach Schalke gewechselt, konnte in der laufenden Rückrunde aber wegen einer Verletzung noch kein Pflichtspiel bestreiten.

    Foto:  Ina Fassbender, dpa/Archiv 

    Das DFB-Pokal-Viertelfinale hat den Clubs viel abverlangt, keine Partie war ein Spaziergang. Bayern München und Dortmund gehen aber gestärkt aus dem Wettbewerb. Leverkusen und Gladbach müssen erstmal ihre Enttäuschung überwinden. Die Begegnungen des nächsten Spieltags. Video: dpa

    Der VfL Wolfsburg stellt sich beim Auswärtsspiel in Hamburg auf harte Gangart ein. «Man bekommt gewisse Sachen aus Hamburg mit. Die Unruhe ist groß, die Angst ist zu spüren», sagt VfL-Trainer Dieter Hecking. «Sie werden daher alles versuchen, um uns wehzutun. Darauf müssen wir uns einstellen.»

    Verzichten müssen die Niedersachsen auf Mittelfeldspieler Luiz Gustavo, der eine Gelbsperre absitzen wird. Als Alternativen stehen Josuha Guilavogui, Maximilian Arnold oder Christian Träsch bereit. «Jeder ist in der Lage, Luiz adäquat zu ersetzen. Sie haben gezeigt, dass ich mich zu einhundert Prozent auf sie verlassen kann», sagt Hecking.

    Foto: Peter Steffen, dpa/Archiv 

    Club-Präsident Harald Strutz hält den Einstieg eines Investors auch beim FSV Mainz 05 für möglich. «Der Ruf nach Tradition ist nicht mehr zeitgemäß. Ob man es will oder nicht, die Zeit der Romantik ist vorbei», sagte der 64 Jahre alte Multifunktionär in einem Interview mit «spox.com». «Natürlich sind die Mitglieder und ihr Mitspracherecht unser höchstes Gut. Wenn man sich aber den Herausforderungen der Zukunft stellen möchte und die Entwicklung dahingeht, dass das Mitwirken von Investoren nicht mehr zu stoppen ist, dann muss man für Gespräche bereit sein.»

    Foto: Arne Dedert, dpa/Archiv 

    Abstieg? Nein Danke! Der HSV trommelt vor dem Spiel gegen Wolfsburg seine Fans zusammen.
    Fehlen wird allerdings das Abwehr-Duo Dennis Diekmeier und Marcell Jansen. Rechtsverteidiger Diekmeier fällt wegen eines leichten Muskelfaserrisses für drei Spiele aus. Als Ersatz kommen Youngster Ashton Götz oder Abwehr-Allrounder Heiko Westermann in Betracht. Für Jansen, der einen Muskelfaserriss auskuriert hat, kommt die Partie noch zu früh. So dürfte erneut Matthias Ostrzolek auf der linken Abwehrseite beginnen.

    Im Sturm könnte erstmals das Duo Ivica Olic/Pierre-Michel Lasogga auflaufen. Der letztjährige Top-Torjäger hat sich im Training rangekämpft und wartet auf seine Chance. Knäbel: «Lasogga wäre fit genug, zu beginnen, aber das entscheiden wir noch.» 


    Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 muss am Samstag im Heimspiel gegen den Tabellenvierten Bayer Leverkusen auf Niko Bungert verzichten. Eine in der Partie bei Werder Bremen erlittene Wadenverletzung lässt einen Einsatz des zuletzt stark auftrumpfenden Innenverteidigers nicht zu. «Das ist bitter, aber wir haben noch Abwehrspieler», sagte Martin Schmidt am Donnerstag.

    Der Trainer hofft auf einen Einsatz von Routinier Nikolce Noveski.
    Der 35-Jährige zog sich aber am Dienstag eine leichte Risswunde am Schienbein zu. «Wir müssen sehen, wie es mit den Schmerzen aussieht», meinte Schmidt, der noch Junior Diaz in der Hinterhand hat.

    Foto: Stefan Puchner, dpa/Archiv


    Schalkes Schlussmann Ralf Fährmann will gegen Freiburg ordentlich zupacken.




    Der FC Bayern München fürchtet den Ausfall eines weiteren Profis. Abwehrspieler Medhi Benatia droht wegen einer Muskelblessur eine Zwangspause. «Wenn das jetzt auch eine Verletzung ist, weiß ich gar nicht, wo das alles enden soll», sagte Sportvorstand Matthias Sammer nach dem Sieg der Bayern im Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen am Mittwochabend in der ARD.

    Benatia war in der Partie schon in der 34.
    Minute vom Platz gehumpelt und durch Sebastian Rode ersetzt worden. Eine Diagnose wird für Donnerstag erwartet. Den Bayern fehlen bereits Stammkräfte wie Arjen Robben, Franck Ribéry und Bastian Schweinsteiger.

    Foto: Andreas Gebert, dpa/Archiv
    Königliche Unterstützung für den VfB: Der ehemalige Stuttgarter Sami Khedira von Real Madrid motiviert Mannschaft und Fans per Videobotschaft . 



    Der Weltmeister steht wieder auf dem Platz!


    Werder Bremens Stürmer Davie Selke hat seinen Wechsel zum Zweitligisten RB Leipzig nicht nur mit finanziellen Aspekten begründet. Der 20 Jahre alte Profi erklärte im Interview der «Sport-Bild», dass es bessere Verdienstmöglichkeiten für ihn gegeben hätte. «Doch das Geld ist für mich nicht der Hauptgrund. Ansonsten hätte ich woanders hinwechseln können. Denn es gab internationale Clubs, bei denen ich deutlich mehr hätte verdienen können», sagte Selke. Der Angreifer wechselt im Sommer für eine Ablösesumme von acht Millionen Euro vom Bremer Bundesligisten nach Leipzig

    Foto: Carmen Jaspersen, dpa/Archiv 

    Eintracht Frankfurt muss im Auswärtsspiel bei Tabellenführer Bayern München ohne Carlos Zambrano auskommen.  Der 25 Jahre alte Abwehrchef habe sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen, bestätigte Trainer Thomas Schaaf «hr-online» und der «Bild»-Zeitung. 

    Foto: Daniel Naupold, dpa/Archiv 

    Fußball-Nationalstürmer Max Kruse lässt seine Zukunft bei Borussia Mönchengladbach weiter offen. «Das Einzige, was ich gesagt habe, ist, dass ich nie den Wunsch geäußert habe, Borussia zu verlassen. Eine Garantie kann und will ich aber nicht abgeben», sagte der 27-Jährige der «Sport Bild».


    Werders Personalprobleme werden kleiner...


    Borussia Dortmund erreicht dank Routinier Sebastian Kehl das Halbfinale im DFB-Pokal. Der 35-Jährige erzielte in einem packenden Viertelfinale gegen 1899 Hoffenheim mit einem spektakulären Schuss den Siegtreffer zum 3:2 nach Verlängerung. Damit verhinderte die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp eine weitere Enttäuschung. Zuvor hatten vor 80.667 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion Pierre-Emerick Aubameyang und Neven Subotic für den BVB getroffen. Hoffenheim hingegen verpasste trotz der Tore von Kevin Volland und Roberto Firmino das erste Pokal-Halbfinale seiner Vereinsgeschichte. 


    Matchwinner Sebastian Kehl. Foto: Friso Gentsch, dpa
    Beim Nord-Derby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV werden am 19. April rund 1000 Polizeibeamte im Einsatz sein. Die Bremer Polizei will wegen der zusätzlichen Maßnahmen für die Sicherheit erstmals einen Gebührenbescheid an die Deutsche Fußball Liga (DFL) ausstellen. Der Bremer Senat bestätigt einen entsprechenden Bericht des «Weser-Report.» Nach Angaben der Zeitung werden die Zusatzkosten mit rund 300 000 Euro angegeben.
     
    Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) kündigt seinerseits eine Pressemitteilung an. Die Bremer Bürgerschaft hatte im Oktober 2014 ein Gebührengesetz verabschiedet, auf dessen Grundlage das Land bei Risikospielen Kostenbescheide an die DFL schicken will. Gegen den Bremer Vorstoß hatte es Kritik von der DFL, dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), aus anderen Bundesländern und vor allem auch von Werder Bremen gegeben. Die DFL hat bereits juristische Schritte angekündigt.

    Bremen wird für das Spiel gegen den HSV 1000 Polizisten aufbieten. In der letzten Saison hatten die Einsatzkräfte erhebliche Mühe, die Lager zu trennen. Foto: Carmen Jaspersen, dpa/Archiv 

    Der VfL Wolfsburg steht nach einem Arbeitssieg im  Halbfinale des DFB-Pokals. Der Tabellenzweite der Bundesliga bezwang den SC Freiburg verdient mit 1:0 (0:0). Lange ließ der VfL vor 15.237 Zuschauern beste Möglichkeiten ungenutzt, dann sorgte der Foulelfmeter von Ricardo Rodriguez in der 72. Minute für die Entscheidung. Damit dürfen die «Wölfe» weiter auf den Einzug ins Pokalfinale am 30. Mai in Berlin hoffen. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking ist in dieser Saison zu Hause weiter unbesiegt. 

    Wolfsburgs Ricardo Rodriguez (2.v.r) bejubelt seinen Treffer zum 1:0 mit Bas Dost (l.), Daniel Caligiuri und Kevin De Bruyne (r). Foto: Peter Steffen, dpa
    Gute Nachrichten für Schalke-Fans: Julian Draxler und Chinedu Obasi trainieren wieder und bei Leon Goretzka wurde Entwarnung gegeben.


    Wieder gesund trainiert Joselu mit Hannovers Team


    Monsieur Ribéry hat heute seinen Ehrentag! 


     Starke Serie...


    BVB-Star Marco Reus ist leicht angeschlagen. Er habe «ein bisschen Probleme», erläuterte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp, ging aber auf die näheren Umstände nicht ein. «Niemand blickt sorgenvoll», ergänzte der BVB-Coach.

    Foto: Friso Gentsch, dpa 


    Rückblick auf den 27. Spieltag: Sieben Runden vor Saisonschluss gewinnen alle vier Spitzenclubs. Bayer und Gladbach glänzen, wenig spektakulär ist das Top-Duell in Dortmund. Und beim HSV ein Neuanfang zum Wegschauen. Video: dpa

    BVB-Chef Hans-Joachim Watzke glaubt nicht an einen vorzeitigen Abgang seines Trainers Jürgen Klopp«Für mich ist Stand jetzt völlig klar, dass Klopp auch in der nächsten Saison unser Trainer ist», sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten in einem Interview der «Bild»-Zeitung.

     Foto: Ina Fassbender, dpa/Archiv
    Pep Guardiola sieht sich in seiner schwierigsten Phase als Trainer des FC Bayern München. «Ja», gesteht der Coach. Neben dem Rekonvaleszenten Javi Martínez fallen gegen Dortmund Franck Ribéry (Sprunggelenkprobleme) und die lange verletzten Arjen Robben (Bauchmuskelriss) und David Alaba (Innenbandriss) aus. Fraglich ist der Einsatz des angeschlagenen Holger Badstuber.

    «Im April entscheidet sich alles», erklärt Guardiola. Dem Duell der deutschen Meister der vergangenen fünf Jahre bescheinigt er Endspiel-Charakter - wenngleich Dortmund nur Tabellenzehnter ist. «Die Qualität ist sehr hoch», erklärt der Coach des Spitzenreiters. «Ich denke, es wird ein super, super Spiel.»

    Der langjährige BVB-Profi Mario Götze freut sich ebenfalls auf die erneute Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. «Wir werden alles in dieses Spiel reinwerfen, werden Gas geben», verspricht der Münchner Weltmeister. «Es ist ein wichtiges Spiel, wir haben wichtige Spiele vor uns.»

    Foto: Andreas Gebert, dpa/Archiv
    Der Knaller steigt in Dortmund. Die Bayern kommen! Am 27. Spieltag stehen aber auch einige andere Partien im Blickpunkt, sei es im Kampf um Champions- und Europa-League-Plätze oder im Kampf gegen den Abstieg. Darum geht's für die 18 Clubs:

    Borussia Dortmund - Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr)

    Borussia Dortmund: Ein Sieg wäre der Schub für den weiteren Vormarsch. Der Tabellen-10. wähnt sich nicht aber mehr auf Augenhöhe. Chancenlos? Nein! «Jede Mannschaft ist schlagbar», sagt Subotic.
    Bayern München: Kein Alaba, kein Robben, kein Ribéry - aber vor allem keine Ausreden. «Jetzt kommen die Wochen, in denen es knallt!», kündigte Keeper Manuel Neuer vor dem Stressprogramm an. 

    FC Augsburg - FC Schalke 04 (Sonntag, 15.30 Uhr)

    FC Augsburg: Europa wäre eine Zugabe. Ein Sieg gegen Schalke irgendwie auch. In acht Versuchen klappte es noch nie. Allein die Bundesliga sei eine Herausforderung, sagt Coach Weinzierl.
    FC Schalke 04: Europa ist eigentlich Pflicht. Aber ausgerechnet die Augsburger könnten die Mannschaft von Trainer Di Matteo aus den internationalen Rängen werfen. 

    Hertha BSC - SC Paderborn 07 (Sonntag, 17.30 Uhr)

    Hertha BSC: Trainer Dardai hat Hertha auf Kurs gebracht. Ein Sieg gegen Paderborn wären «wichtige Meter» (Preetz) im Kampf um den Klassenverbleib. 
    SC Paderborn: Schnell wieder weg! Seit einem Spieltag steht der Aufsteiger auf einem direkten Abstiegsplatz. Die Vorbereitung fand wegen des Sturmtiefs «Niklas» in der Halle und auf Schnee statt. 

    Foto: Andreas Gebert, dpa/Archiv 
    Roberto Hilbert bleibt Leverkusen treu.


    Der Knaller steigt in Dortmund. Die Bayern kommen! Am 27. Spieltag stehen aber auch einige andere Partien im Blickpunkt, sei es im Kampf um Champions- und Europa-League-Plätze oder im Kampf gegen den Abstieg. Darum geht's für die 18 Clubs:

    Werder Bremen - FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)

    Werder Bremen: Wer hätte das gedacht?! Werder könnte Richtung Europa schielen. Ein Sieg aus den vergangenen fünf Partien ist aber zu wenig. Pikant: Der Empfang für den künftigen Leipziger Selke.
    FSV Mainz 05: Auch Mainz berappelte sich nach seinem Trainerwechsel. Man darf gespannt sein, wie Schmidts Mannschaft nach dem starken 1:1 gegen Wolfsburg die Länderspielpause verkraftet hat. 

    Eintracht Frankfurt - Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr)

    Eintracht Frankfurt: Meiert es wieder? Torjäger Alexander Meier kann die 20er-Marke knacken, bei 19 Toren steht er momentan. Gut für ihn und die Mannschaft: Die Eintracht ist zu Hause eine Macht. 
    Hannover 96: Einziges Sieglos-Team der 1. und 2. Liga in diesem Jahr. Der Absturz auf die Abstiegsränge droht. Für Kapitän Lars Stindl beginnt die Abschiedstour - im Sommer wechselt er nach Gladbach.

    SC Freiburg - 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr)

    SC Freiburg: Womöglich muss es Joker Petersen wieder richten. Vier seiner sechs Versuche traf er nach Einwechslung. Diesmal darf er wohl von Anfang an ran. Ein Sieg ist Pflicht für den SC.
    1. FC Köln: Der Aufsteiger könnte sich weiter Luft verschaffen. Ein relativ stabiler Mittelfeldplatz ist drin. Die bisherigen zwei Duelle (1x Liga, 1x Pokal) gegen Freiburg verlor die Stöger-Elf aber. 

    Foto: Carmen Jaspersen, dpa/Archiv 
    Stammtorwart Ralf Fährmann macht sich nach langer Verletzungspause keine Sorgen um sein Comeback.


    Der Knaller steigt in Dortmund. Die Bayern kommen! Am 27. Spieltag stehen aber auch einige andere Partien im Blickpunkt, sei es im Kampf um Champions- und Europa-League-Plätze oder im Kampf gegen den Abstieg. Darum geht's für die 18 Clubs:

    Bayer Leverkusen - Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr)

    Bayer 04 Leverkusen: Kießling & Co wollen den HSV zu Fehlern zwingen und ihre Serie fortsetzen. Vier Siege ohne Gegentor zuletzt in der Liga. Die Einstellung eines über 20 Jahre alten Clubrekords winkt.
    Hamburger SV: Das Ende der Sieglos-Zeit muss her nach sechs Spielen. Mithelfen muss Lasogga, einst bei den Bayer-Junioren. Seit 676 Liga-Minuten ist er aber ohne Tor. Heikler Einstand für Coach Knäbel. 

    Vfl Wolfsburg - VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr)

    VfL Wolfsburg: «Wir wollen so schnell wie möglich den zweiten Platz sichern», sagt Trainer Hecking. Der VfL - bestes Rückrundenteam - ist seit 18 Spielen daheim unbesiegt. Zwei noch bis zum Clubrekord.
    VfB Stuttgart: Ein Sieg macht noch keinen Klassenverbleib. Nach dem Erfolg vor der Länderspielpause gegen Frankfurt muss das Tabellenschlusslicht nachlegen.
     
    1899 Hoffenheim - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

    1899 Hoffenheim: Seit dem Umzug nach Sinsheim gewann Hoffenheim noch nie vier Spiele nacheinander. Nun könnte es soweit sein. «Wir haben nichts zu verlieren», sagte Trainer Gisdol.  
    Borussia Mönchengladbach: Das Aus in der Europa League als Beschleuniger auf dem erneuten Weg ins internationale Geschäft. Seit dem K.o. gab's vier Siege und ein Remis. Die Champions League winkt.

    Fotot: Jonas Güttler, dpa/Archiv 

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