Fußball-Bundesliga aktuell

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Freitag, 13. März 2015 3

Fußball-Bundesliga aktuell

Wechselgerüchte, Verletzte, Trainerentlassungen: Welche Neuigkeiten gibt es von den Bundesligavereinen? Unser NewsBlog hält Sie mit den neuesten Meldungen zur Fußball-Bundesliga auf dem Laufenden.

    Foto: Ben Campbell, dpa/Archiv
    Der Wechsel von U20-Weltmeister Mijat Gacinovic zum Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt ist perfekt. Der 20 Jahre alte Offensivspieler aus Serbien unterschrieb einen Vierjahresvertrag bei den Hessen. Gacinovic kommt vom FK Vojvodina Novi Sad und soll die Frankfurter Offensive auf dem linken Flügel verstärken. «Mit Mijat Gacinovic haben wir einen hoch talentierten Spieler für uns gewinnen können. Er ist schnell, wendig und hat für sein junges Alter schon viel Erfahrung sammeln können. Es ist eine Investition in die Zukunft», sagte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner.

    von Werner Voss, dpa bearbeitet von Live · Desk 8/12/2015 9:05:21 AM
    Julian Baumgartlinger ist neuer Kapitän des FSV Mainz 05. «Das ist eine Ehre für mich. Die Position bringt Verantwortung mit sich, der ich mich stelle. Wenn man so lange in einem Verein spielt wie ich, muss man das annehmen», sagt der Österreicher der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».

    FSV-Trainer Martin Schmidt hatte ursprünglich erwogen, die Kapitänsbinde nach dem Abgang des langjährigen Spielführers Nikolce Noveski nicht mehr fest zu vergeben. Nun entschied er sich für Baumgartlinger, der seinen Vertrag in Mainz unlängst bis 2019 verlängerte.

    Foto: Fredrik von Erichsen, dpa/Archiv 


    Der VfB verlängert mit zwei wichtigen Spielern!


    Trainer Pal Dardai stellt den Umgang seines Clubs mit dem schockierenden Angriff auf den Hertha-Teambus als einen Grund für den ersten Pflichtspiel-Sieg der neuen Saison heraus. «Hertha hat da sehr professionell gehandelt und das Thema von uns ferngehalten, so dass wir davon nicht viel mitgekriegt haben», betonte er. «Das war für den Busfahrer schockierend. Wir haben das ja nicht direkt miterlebt.» 

    «Der Sieg gibt Ruhe und Hoffnung», erklärt Dardai mit Blick auf den Start in die neue Saison in Augsburg. Der Ungar kündigte zugleich weitere Neuzugänge für diese Spielzeit an. «Ich will keine große Hektik aufkommen lassen. Aber es wird bestimmt etwas passieren», so der Hertha-Chefcoach nach dem Training. Bisher hat der Berliner Club lediglich Vladimir Darida (SC Freiburg) und Mitchell Weiser (FC Bayern) verpflichtet. «Es ist nicht so einfach. Hätten wir den Klassenerhalt früher geschafft, hätten wir früher Spieler anbaggern können», meint Dardai.

    Chefcoach bei der «Alten Dame» Hertha: Pal Dardai. Foto: Guido Kirchner, dpa  
    Trotz der Vertrauensbekundung der Chefetage des Hamburger SV ist die Rucksack-Affäre für Sportdirektor Peter Knäbel noch nicht ausgestanden. Sowohl der Verein als auch dessen Direktor Profifußball streben die «lückenlose Aufklärung» des Falles an, wie sie unabhängig voneinander ankündigten. Knäbel habe «bekanntermaßen Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Zum laufenden Verfahren werden wir keine weiteren Auskünfte erteilen», teilt der HSV mit. Erst danach ist eine abschließende Beurteilung zu erwarten.

    Der HSV hatte sich in seiner Mitteilung auf der Vereinshomepage hinter den Sportdirektor gestellt: «Peter Knäbel genießt das Vertrauen der HSV Fußball AG und wird seine Funktion als Direktor Profifußball weiter ausüben.» Der Vorstand der HSV Fußball AG werde «eine unabhängige Aufklärung der Vorgänge beauftragen», heißt es dazu weiter. Unterschrieben ist die Mitteilung von HSV-Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer und von Aufsichtsratschef Karl Gernandt.

    Soll seine Tätigkeit als Sportdirektor beim HSV weiter ausüben: Peter Knäbel. Foto: Christian Charisius, dpa/Archiv
    Die wirtschaftliche Bedeutung des Profifußballs in Deutschland hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey & Company mit dem Titel «Wachstumsmotor Bundesliga». 2014 betrug die Wertschöpfung des Profifußballs demnach 7,9 Milliarden Euro, was einer Steigerung um 55 Prozent gegenüber dem Jahr 2008 entspricht. Der Fußball, der mittlerweile 110.000 Arbeitsplätze schafft und für jeden 350. erwirtschafteten Euro sorgt, ist damit zehnmal so schnell gewachsen wie die deutsche Industrie. 

    Zudem profitierte der Staat im Vorjahr abzüglich der Kosten mit 2,3 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben. Dies bedeutet eine Steigerung von 53 Prozent in den vergangenen sechs Jahren. «Ich glaube, dass die Deutsche Fußball Liga und die Clubs stolz darauf sein können, was die Bundesliga in den letzten Jahren geleistet hat», erklärt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. Die Zahlen sagten «einiges aus über die Stärke des Profifußballs, sei es als sportlicher Wettbewerb, in seiner wirtschaftlichen Ausprägung oder in seiner Fähigkeit, die Menschen zu begeistern», so Seifert.

    Hat gut lachen: DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. Foto: Frank Rumpenhorst, dpa/Archiv 
    Marcelo Guedes bleibt dem Verein treu:


    Müssen Extraschichten an der Säbener Straße einleben: Thiago und Sebastian Rode: 


    Erster Einsatz, wenn auch nur im Training: Neuzugang Lukas Hradecky:


    Alle Partien des ersten Spieltags auf einen Blick:

    Grafik: J. Reschke 
    Trainer Markus Weinzierl sieht beim FC Augsburg bessere Entwicklungsmöglichkeiten für sich als beim FC Schalke 04, der im Sommer Interesse am Erfolgstrainer bekundet hatte. «Es ist ein normaler Vorgang, dass man sich Gedanken macht, wenn ein internationaler Top-Verein wie Schalke anfragt. Ich habe mir das angehört und dann gemerkt, dass die Entscheidung vom April die richtige ist», erklärt der 40-Jährige in einem Interview des «Kicker». Im April hatte Weinzierl seinen Vertrag beim schwäbischen Club vorzeitig bis Mitte 2019 verlängert.

    Die herausragende Vorsaison mit der direkten Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League sei «ganz schwer noch zu toppen». «Aber es ist reizvoll, es zu bestätigen, die Dreifachbelastung anzugehen. Nachdem ich die Vor- und Nachteile gegenübergestellt hatte, stand für mich fest, dass ich bleibe», erklärte der Coach. Er sei dem FC Augsburg «aus voller Überzeugung» treugeblieben.

    Trainer Markus Weinzierl vom Bundesligsten FC Augsburg. Foto: Daniel Naupold, dpa/Archiv 
    Die Gerüchte über einen Wechsel von Superstar Kevin De Bruyne reißen nicht ab. Drei Wochen vor Ende der Transferfrist sagt VfL-Geschäftsführer übereinstimmend im «kicker», in der «Bild-Zeitung» und in den «Wolfsburger Nachrichten»: «Ich denke, dass die Vereine Kevin den Kopf verdreht haben.» Allofs verlangt kein klares Bekenntnis von dem 24 Jahre alten Mittelfeldspieler. «Ich verstehe,  dass er sich alles offenhält. Aber Kevin verhält sich sowohl im Training als auch bei den Spielen absolut professionell», erklärt Allofs. Trainer Dieter Hecking sagte den Medienberichten zufolge, dass der Verein jedes Angebot prüfen werde. «Kevin darf aber nur bei außergewöhnlichen Dingen diesen Verein verlassen.»

    Neben dem Premiere-League-Club Manchester City soll auch Bayern München am Top-Spieler des VfL Wolfsburg interessiert sein.
    Die englische «Sunday Times» spekuliert damit, dass es De Bruyne nicht auf die Insel, sondern nach München zieht. Bei aller Wertschätzung für Manchester City. Aber es wäre für mich etwas anderes, wenn Real Madrid, Barcelona oder Bayern München kommen würden», so Hecking. De Bruyne besitzt in Wolfsburg einen Vertrag bis 2019.

    Manchester City, Bayern München oder doch Wolfsburg: Kevin De Bruyne. Foto: 
    Das Meistervotum ist eindeutig. 16 der 18 Bundesligatrainer nannten in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur den FC Bayern München als alten und neuen deutschen Meister. Damit trauen sie dem Team des Spaniers Pep Guardiola auch den historischen Erfolg zu: Noch nie gewann ein deutsches Erstligateam viermal in Serie den Titel. Nur zwei der 18 Befragten positionierten sich nicht klipp und klar: Martin Schmidt vom FSV Mainz 05 und der Kölner Peter Stöger.

    Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München. Foto: Peter Kneffel, dpa
    Das Buhlen um Julian Draxler geht weiter. Juventus Turin gibt Medienberichten zufolge im Werben um den Jungstar nicht auf. Sportdirektor Beppe Marotta will erneut mit Schalke verhandeln, wie italienische Medien übereinstimmend berichten. Dem TV-Sender Mediaset zufolge soll der Club bereit sein, über das jüngste Angebot des Champions-League-Finalisten zu verhandeln. 

    Den Berichten zufolge soll der Double-Sieger bereit sein, 15 Millionen Euro plus 9 Millionen Euro Boni zu zahlen. Schalke fordert demnach jedoch etwa 30 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler. Beide Clubs äußern sich nicht über kolportierte Summen. «Es ist noch viel Zeit, bis der Transfermarkt schließt, wir haben bislang schon gute Neuzugänge geholt», so Turins Trainer Massimiliano Allegri. Juve soll als Alternative zu Draxler auch an Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan von Borussia Dortmund interessiert sein und den Verein bereits kontaktiert haben.

    Heiß umworben: Julian Draxler. Foto: Jonas Güttler, dpa/Archiv
    Mehrere interne Dokumente von HSV-Sportdirektor Peter Knäbel hat eine Frau verstreut auf einer Wiese in einem Hamburger Park gefunden. Nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung sollen auf den Unterlagen die Gehälter der Profis, Prämienzahlungen und Vertragsdetails aufgelistet gewesen sein. «Ich kann das alles nicht dementieren», so der HSV-Mediendirektor Jörn Wolf. Knäbel selbst war der Verlust seines Rucksacks laut «Bild» anfangs nicht aufgefallen. «Die Dokumente waren alle älteren Datums. Deswegen habe ich sie aktuell nicht vermisst», erklärt er. Wie die Dokumente in den Park gelangten, ist noch nicht bekannt. Der Verein hat Strafanzeige gestellt und sich bei der 38-jährigen Finderin bedankt.


    Nach der ersten Enttäuschung über das blamable Erstrunden-Aus im DFB-Pokal hofft Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl auf eine Signalwirkung für die anstehende Premierensaison. «So eine Niederlage bietet die Chance, gestärkt daraus hervorzugehen», meint der Trainer der FCI nach der 1:2-Pleite bei der SpVgg Unterhaching. «Ich hoffe, dass wir die richtigen Schlüsse ziehen.» Wie schon im Vorjahr ereilte dem oberbayerischen Verein schon im ersten Spiel des Pokal-Wettbewerbs das Ausscheiden gegen einen Viertligisten. 

    Begeisterung sieht anders aus: Ralph Hasenhüttl während der Partie am Spielfeldrand. Foto: Marc Müller, dpa 
    Bruno Labbadia hat seinen Pokalversagern ein Straftraining verordnet. Der Trainer bestellt seine Profis nach der kaum glaublichen Erstrunden-Pleite beim Viertligisten FC Carl Zeiss Jena zu einer ungeplanten Übungseinheit. Schon am Freitag bestreitet der Bundesliga-Dino das Eröffnungsspiel der neuen Saison beim Rekordmeister FC Bayern München.

    69 Tage nach der glücklichen Bundesliga-Rettung hatte der HSV nahtlos an die teils verheerenden Leistungen der Vorsaison angeknüpft. «Wir haben viele Spieler auf dem Platz gehabt die heute nicht die Körpersprache gezeigt haben. Es ist nicht der Push rübergekommen den wir uns zum Ende der letzten Saison erarbeitet haben. Wir haben es leichtfertig hergegeben. Das ist die größte Enttäuschung», so Labbadia nach der 2:3-Pleite in der Verlängerung.

    Ziemlich sauer: HSV-Coach Bruno Labbadia. Foto: Sebastian Kahnert, dpa
    Unfassbar! Der Mannschaftsbus von Hertha BSC wurde beschossen!


    Der Coach des Jahres verlängert bei den Wölfen!


    Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi sieht sich nach dem verpatzten Pflichtspiel-Einstand für 1899 Hoffenheim noch nicht in guter Verfassung. «Natürlich spüre ich, dass ich noch Nachholbedarf habe», sagte der 33-Jährige, der mit seinen Kraichgauern im DFB-Pokal beim Fußball-Zweitligisten 1860 München überraschend schon in der Auftaktrunde gescheitert war.

    Der Stürmer war erst nach knapp einer Stunde eingewechselt worden - ohne positiven Effekt.
    Nach dem enttäuschenden 0:2 müsse einiges besser werden, sagte er. «Dass wir als Mannschaft aggressiver spielen, dass wir als Mannschaft das umsetzen, was wir vor dem Spiel besprochen haben. Dann wird es auch gut klappen.»


    Foto: Ronald Wittek, dpa/Archiv

    Der Wechsel von Stürmer Sandro Wagner von Hertha BSC zum Bundesliga-Aufsteiger Darmstadt 98 ist perfekt. Der 27-Jährige unterschrieb bei den Hessen einen Zweijahresvertrag, wie die «Lilien» mitteilten. Über die Transfermodalitäten machten beide Fußball-Bundesligisten keine Angaben. Vor Wagner waren in der Sommerpause bereits der frühere Hertha-Kapitän Peter Niemeyer und Fabian Holland aus Berlin nach Darmstadt gegangen.


    Foto: Soeren Stache, dpa/Archiv

     
    Abgang bei der Borussia!


    Die Eintracht hat einen neuen Torhüter!


    Berliner können natürlich Basketball. Korbleger mit Links direkt ins Netz - das sollte auf dem grünen Rasen dann auch so locker klappen.
    Der Wechsel des früheren HSV-Kapitäns Heiko Westermann zum spanischen Erstligisten Betis Sevilla ist perfekt. Der 31-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei dem andalusischen Club mit der Option einer Verlängerung um ein weiteres Jahr.
     
    «Ich fühle mich großartig und glücklich hier in diesem großen Club. Ich möchte dem Team helfen, eine gute Saison zu spielen», sagt Westermann. Beim Aufsteiger in die Primera Division trifft der Abwehrspieler mit seinem bisherigen Teamkollegen Rafael van der Vaart zusammen, der ebenfalls in diesem Sommer vom Hamburger SV zu Betis Sevilla gewechselt war. 

    Foto: Oliver Mehlis, dpa/Archiv 
    In der Debatte um die Zukunft von Mario Götze beim FC Bayern München hat der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge mit einer bemerkenswerten Aussage überrascht. «Er hat einen Vertrag für zwei Jahre, ich weiß nicht, was seine Gedanken sind», wurde er in der italienischen Tageszeitung «Gazzetta dello Sport» zitiert. Dann sagte er: «Ich habe seine Aussagen gelesen, aber am Ende ist es der Spieler, der entscheidet.»

    Foto: Marc Müller, dpa/Archiv

    «Ein Tag, den ich nie vergessen werde»: Heute vor exakt 10 Jahren wird Nuri Sahin mit 16 Jahren und 335 Tagen in Wolfsburg jüngster Ligaspieler.

    06.08.2005 a day i will never forget... #bldebut #dreamcametrue #timeflies #tenmoretogo :)
    von nurisahin via Instagram
    Werder Bremen wird im DFB-Pokal ohne Neuzugang Aron Johannsson bei den Würzburger Kickers antreten. Der für rund 4,5 Millionen Euro aus Alkmaar verpflichtete Angreifer ist erst für den Bundesliga-Auftakt eingeplant. «Er wird am Wochenende frei haben und sich ab Montag auf Schalke vorbereiten», erklärt Werder-Trainer Viktor Skripnik: «Er hatte zuletzt beim Gold Cup mit den USA gespielt und besaß kaum Urlaub. Er soll frisch an die Aufgabe herangehen.»

    Philipp Bargfrede wird hingegen nach überstandenem Muskelfaserriss spielen. «Ich plane mit ihm», so Skripnik. Lediglich Cedrick Makiadi fehlt verletzt, dazu sitzt Kapitän Clemens Fritz eine Gelb-Rot-Sperre aus dem letzten Pokalspiel in Bielefeld (1:3) ab.

    Wird sein ersten Spiel für Werder erst in der Bundesliga bestreiten: Neuzugang Aron Johannsson. Foto: Carmen Jaspersen, dpa/Archiv 
    FC Schalke 04 will auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv werden. Manager Horst Heldt bestätigt, dass sich der Europa-League-Starter mit dem Schweizer Nationalspieler Gökhan Inler beschäftigt. «Diese Personalie steht aber nicht kurz vor dem Abschluss», so Heldt. Der 31 Jahre alte Inler ist seit 2007 in der italienischen Serie A aktiv. Für Udinese Calcio und zuletzt für den SSC Neapel absolvierte er insgesamt 259 Einsätze mit 15 Toren. Beim SSC Neapel hat Inler noch einen Vertrag bis 2016. Als mögliche Ablösesumme sind fünf bis sechs Millionen Euro im Gespräch.

    Bei der WM 2014 in Brasilien gehörte Gökhan Inler zum Schweizer Aufgebot des damaligen Nationaltrainers Ottmar Hitzfeld. Foto: Ennio Leanza, Kesystone/dpa/Archiv 
    Der angeschlagene Abwehrspieler Dante will um seine Einsatzzeiten kämpfen und den Verein momentan nicht verlassen. «Ich werde meinen Platz nicht räumen», so der Brasilianer dem «Kicker». «Es ist zwar schade, dass ich mich verletzt habe, aber ich habe im Urlaub viel trainiert, um bei Bayern anzugreifen.» Der 31-Jährige fehlt den Münchnern derzeit wegen einer Oberschenkelverletzung, die er sich in der Sommerpause zugezogen hatte. An einen Wechsel denkt Dante offenbar nicht. «Ich bin sicher, dass es für mich besser laufen wird als in der vergangenen Saison», meint der Verteidiger, der noch einen Vertrag bis 2017 besitzt.

    Auf Wiedersehen FC Bayern? Im Gegenteil! Der Brasilianer denkt nicht an einen Abschied aus München. Foto: Andreas Gebert, dpa/Archiv
    Mönchengladbachs Abwehrchef muss weiterhin pausieren. Der Kapitän hatte sich Ende vergangenen Monats im Training eine Sehnenreizung im linken Oberschenkel zugezogen:


    Neuzugang Mitchell Weiser hofft, nach seiner Knieverletzung früher als erwartet in das Team von Hertha BSC zurückzukehren. «Ich habe kaum noch Schmerzen. Es sieht so aus, als würde es schneller gehen, als ich dachte», erklärt der 21-Jährige am Rande der Vorstellung des neuen Hauptsponsors.

    Weiser hatte sich vor rund zwei Wochen im Trainingslager in Schladming eine Innenbanddehnung im rechten Knie zugezogen. Es war mit einem Ausfall von mindestens vier Wochen gerechnet worden. Wann Weiser wieder dabei ist, konnte Hertha-Cheftrainer Pal Dardai noch nicht sagen. «Es gibt positive Schritte bei Mitch», bestätigt der Ungar nach dem Training.

    Hertha-Coach Pal Dardai (r.) mit seinem Schützling Mitchell Weiser. Foto: Soeren Stache, dpa/Archiv
    Zwei Tage vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal ist auch der letzte Nationalspieler von Eintracht Frankfurt in die Saisonvorbereitung eingestiegen. Rechtsverteidiger Timothy Chandler trainiert zum ersten Mal wieder mit der Mannschaft.

    Der 25 Jahre alte Amerikaner hatte im Juli mit dem Nationalteam der USA am Gold Cup teilgenommen und anschließend noch mehrere Tage Sonderurlaub gehabt. Seinen Stammplatz auf der rechten Seite ist der 25-Jährige dadurch erst einmal los. Im Pokalspiel beim Bremer SV soll der gelernte Mittelfeldspieler Makoto Hasebe auf dieser Position spielen. Auch Aleksandar Ignjovski ist eine Option. Chandler müsse sich «erst einmal hinten anstellen», so Eintracht-Trainer Armin Veh.

    Wieder im Eintracht-Training: Timothy Chandler. Foto: Christian Klein, dpa/Archiv
    Dichtes Gedränge beim öffentlichen Training an der Säbener Straße. Die Autogramme der Bayern-Stars sind heiß begehrt: 

    Die Kicker von Hertha BSC stehen schon auf dem Trainingsplatz. Vorbereitung auf die DFB-Pokal-Partie gegen Arminia Bielefeld: 


    Bereits im Mai kündigte er an: «Ich würde gerne bleiben. Wenn sie mich aber nicht wollen, gehe ich zu einem anderen Club.» Jetzt verlässt er den Verein.


    Ein starker Auftritt gegen Real Madrid und der erste Mini-Titel dieser Saison machen dem FC Bayern Mut für die anstehenden Aufgaben in Pokal, Bundesliga und Champions League. Nach dem Gewinn des Audi Cups durch einen späten 1:0-Finalsieg über den spanischen Rekordchampion lobt Münchens Trainer Pep Guardiola die Leistung seiner Schützlinge.

    «Das war nur ein Freundschaftsspiel für uns, aber Madrid zu schlagen ist schon genial», sagt der Coach. Ein Tor von Robert Lewandowski in der 88. Minute hatte Bayern den verdienten Erfolg beschert.

    Foto: Andreas Gebert, dpa 
    Roman oder Roman? Noch immer steht bei Borussia Dortmund die Entscheidung aus, wer in Zukunft als Nummer 1 das Tor hüten wird. Auch gut eine Woche vor dem Start in die neue Bundesliga-Saison will sich BVB-Trainer Thomas Tuchel nicht auf Weltmeister Roman Weidenfeller oder Neuzugang Roman Bürki festlegen.

    Foto: Friso Gentsch, dpa/Archiv



     
    Der Wechsel von Aron Johannsson zu Werder Bremen ist  perfekt. Der bisherige Stürmer des AZ Alkmaar unterschrieb einen Vierjahresvertrag beim Fußball-Bundesligaclub. Zuvor hatte der Angreifer den obligatorischen Medizincheck bei den Hanseaten bestanden.

    Die Ablösesumme für den amerikanischen Nationalspieler, der auch einen isländischen Pas besitzt, wird auf rund 4,5 Millionen Euro geschätzt.
    «Aron war unser absoluter Wunschkandidat für die vakante Position im Sturm. Deshalb freuen wir uns sehr, dass er sich für einen Wechsel zu uns entschieden hat», teilte Werder-Manager Thomas Eichin mit.


    Foto: Carmen Jaspersen


    Pascal Itter verlässt den Verein und wechselt zum SV Grödig in die österreichische Top-Liga. Nach Schalke-Angaben unterschrieb der 20-Jährige einen Zweijahresvertrag. Zu den Ablösemodalitäten teilten die Klubs nichts mit. Itters Kontrakt bei den Gelsenkirchenern lief ursprünglich bis zum 30. Juni 2017. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler gehört seit Juli 2014 zum Schalker Profikader, bestritt aber kein Pflichtspiel für die Lizenzspielermannschaft. Für Schalkes U23 absolvierte Itter in der vergangenen Saison 18 Einsätze in der Regionalliga West und erzielte dabei einen Treffer.

    Nicht mehr «Königsblau»: Pascal Itter. Foto: Soeren Stache, dpa/Archiv
    Entwarnung! Neuzugang Joshua Kimmich vom FC Bayern München hat sich beim Audi Cup keine schwerwiegendere Verletzung zugezogen. Wie der Verein mitteilt, erlitt der 20-Jährige eine leichte Oberschenkelprellung. Kimmich muss ein paar Tage mit dem Training aussetzen. Der von RasenBallsport Leipzig verpflichtete Spieler hatte im Halbfinale des Audi Cups gegen den AC Mailand (3:0) in einem Zweikampf einen Schlag gegen den Oberschenkel erhalten.

    Joshua Kimmich (l.) im Duell mit und Keisuke Honda. Symbolbild: Peter Kneffel, dpa
    Hannover 96 will bei der Suche nach einem Nachfolger für Manager Dirk Dufner nichts überstürzen. Clubchef Martin Kind sieht den Verein nicht unter Zeitdruck. «Nein, überhaupt nicht. Wir können uns Zeit lassen. Zudem arbeitet Herr Dufner ja noch für uns», erklärt Kind auf Anfrage. Spätestens bis Ende August soll der neue Sportdirektor aber schon feststehen. Dufners Amtszeit endet mit Schluss der Transferperiode. Als Top-Kandidat gilt in Hannover der bisherige Nürnberger Manager Martin Bader. Der 47-Jährige hört nach elf Jahren beim «Club» auf, sein Vertrag beim Zweitligisten endet am 30. September.

    Fußball-Abteilungsleiter Wolfgang Wolf fordert beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg den sofortigen Rückzug des scheidenden Sportvorstandes Bader gefordert. «Er muss sich aus dem sportlichen Bereich sofort zurückziehen! Das ist der einzig logische Schritt, nur dann können wir wieder Vertrauen aufbauen», so Wolf der «Bild»-Zeitung. Bader und der Verein hatten in der vergangenen Woche ihre Trennung zum 1. Oktober bekanntgegeben. Der ehemalige Trainer Wolf ist mit dieser Lösung nicht einverstanden. «Wo soll denn der Sinn sein, wenn Bader jetzt weiter Spieler transferiert? In der jetzigen Konstellation kann es nicht mehr weiter gehen!», erklärt der 57 Jahre alte Funktionär.

    Bald neuer 96-Manager? Martin Bader. Foto: Daniel Karmann, dpa/Archiv
    Volle Konzentration beim Aufsteiger auf die Partie am kommenden Samstag. Im Erstrundenspiel im DFB-Pokal wartet Viertligist SpVgg Unterhaching:
    Muskelfaserriss im Adduktorenbereich auskuriert: Mittelfeldspieler André Hahn ist fit!

    Der Brasilianer Douglas Costa startet mit viel  Selbstbewusstsein in seine erste Saison bei FC Bayern München. «Mit sechs Toren pro Saison werde ich mich beim FC Bayern nicht zufriedengeben», so der für 30 Millionen Euro verpflichtete Neuzugang der «Sport Bild». Der brasilianische Nationalspieler kommt von Schachtjor Donezk und soll bei den Münchnern vor allem auf den Flügeln eingesetzt werden.

    Gemessen wird Costa dabei vor allem an Franck Ribéry und Arjen Robben, die in den vergangenen Jahren für die Münchner auf den Außenpositionen wirbelten. «Ich bin sicher noch nicht so gut wie die beiden. Aber ich weiß, was in mir steckt: Ich will beim FC Bayern das Niveau von Robben und Ribéry erreichen», erklärt Costa weiter.  Der Vertrag des Brasilianers an der Säbener Straße läuft bis 2020.

    Beeindruckt unter anderem mit seiner Schnelligkeit: Douglas Costa. Foto: Wu Hong, dpa/Archiv
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